Welche Bettdecke passt zu mir?

5. März 2018

Bettdecken haben verschiedene Aufgaben: zunächst sollen sie natürlich wärmen, genauer, die Körpertemperatur halten, ohne einen Wärmestau zu verursachen. Damit niemand unter seiner Bettdecke schwitzt, müssen Decke, Matratze und Bettgestell auch eine gewisse Luftzirkulation erlauben, ohne dass der Schläfer unter seiner Decke friert. Das gilt auch für Feuchtigkeit: während des Schlafes transpiriert der Körper, er gibt Feuchtigkeit ab, die von der Bettdecke, dem Kissen und der Matratze aufgenommen werden. Auch diese Feuchtigkeit muss leicht verdunsten können, damit der Schläfer nicht in einem feuchten Bett erwacht.

Wärme, Luft, Feuchtigkeit, Schutz, Gemütlichkeit und Eleganz – die vielen Funktionen einer Bettdecke

Bettdecken haben aber noch weitere Aufgaben: sie sollen ein Gefühl von Schutz und Gemütlichkeit vermitteln. Dazu müssen sie aus Materialien bestehen, die sich für den Schläfer angenehm anfühlen. Und schließlich haben Bettdecken noch eine ästhetische Komponente: sie sollen elegant und einladend auch dann das Bett bedecken, wenn niemand auf ihm liegt. Häufig wird hierzu eine zweite Zier- oder Tagesdecke verwendet.

Die richtige Bettdecke ist von der Umgebungstemperatur abhängig

Wie unterschiedlich Bettdecken sein können weiß jeder, der seine Daunendecke etwa mit den dünnen Tüchern vergleicht, die im Mittelmeerraum zum Schlafen üblich sind. Die Wahl der richtigen Decke hängt von der Umgebungstemperatur ab. Dazu zählen neben der Raumtemperatur auch Gewohnheiten wie Schlafanzug oder das Schlafen bei offenem Fenster. Entsprechend nutzen viele Menschen auch eine dünnere Sommer- und eine dickere Winterdecke.

Verschiedene Deckenformen für verschiedene Schlafgewohnheiten

Bettdecken gibt es mit verschiedenen Füllungen, meist sorgen Steppmuster für eine gleichmäßige Verteilung der wärmenden Füllung.

  • Plumeaus oder Oberbetten besitzen allerdings nur eine einzige Hülle und sind bei voluminösen Daunenbetten sehr beliebt,
  • Karo-Steppdecken verhindern ein Verrutschen ihrer Füllung durch Verbindungsstege,
  • Einziehdecken und Stegdecken bilden zu diesem Zweck abgesteppte Kammern. Je nach Füllmenge gibt es sie in Sommer- und Wintervarianten,
  • Vierjahreszeitendecken verbinden zwei unterschiedlich dicht gefüllte Einziehdecken und können so ganzjährig für unterschiedliche Temperaturen genutzt werden.

Doch nicht allein die Deckenform sorgt für einen gesunden Schlaf, die Füllung und der Deckstoff Ihrer Bettdecke sind für eine entspannende Erholung entscheidend.

Unterschiedliche Bettdecken-Füllmaterialien mit variierenden Eigenschaften

  • Baumwolle speichert weniger Wärme, als etwa Cashmere oder Daunen. Dafür kann die Naturfaser bis zu 20 % ihres Eigengewichtes an Feuchtigkeit speichern. Sie ist maschinell waschbar und deshalb auch für viele Allergiker geeignet. Beim Kauf einer Baumwolldecke sollte auf biologischen Anbau geachtet werden, da bei im Baumwollanbau häufig Insektizide eingesetzt werden.
  • Schafschurwolle ist für Bettdecken sehr beliebt, weil sie klimatisierend und luftdurchlässig wirkt. Sie kann bis zu 35 % ihres Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen und schnell wieder verdunsten lassen. Ihre Wärmeklasse hängt von der jeweiligen Füllmenge ab. Durch ihr Lanolin ist Schafwolle selbstreinigend, kann aber auch lauwarm gewaschen werden.
  • Daunen und Federn von Enten und Gänsen sind sehr beliebt, weil sie leicht und wärmehaltend sind. Je höher der Daunenanteil, desto größer die Wärmewirkung. Daunenbetten enthalten mindestens 60 % der kleinen Unterfedern, Federbetten mindestens 70 % der höchstens 5 cm langen Federn. Qualitätsunterschiede gibt es zudem je nach Vogelart, Herkunftsregion und Rupfzeitpunkt.
  • Lyocell ist eine Cellulosefaser, die aus Eukalyptusholz hergestellt wird. Die feinen Fasern sind trocken- und nassfest, weich und feuchtigkeitsabweisend. Sie nehmen Feuchtigkeit direkt auf und geben sie schnell wieder an die Raumluft ab. Lyocell ist bis 60 oC waschbar und deshalb für Allergiker geeignet. Ihr Wärmeeffekt ist ähnlich hoch wie bei Schafschurwolle.

Neben diesen Bettdecken-Füllungen gibt es noch zahlreiche weitere wie Cashmere, Hanf, Kamelflaumhaar, Vlies oder Faserkügelchen. Für die Haptik einer Bettdecke spielt zudem der Deckstoff aus Baumwolle, Satin, Seide, Leinen, Biber oder Seersucker eine wichtige Rolle.

Gute Beratung hilft auf dem Weg zur persönlichen Bettdecke

Lassen Sie sich von einem Spezialisten wie Betten & Schlafsysteme professionell beraten und sich dabei die verschiedenen Materialien und Verarbeitungsarten vorführen. Bei der richtigen Bettdecke kommt es auf Form, Füllung, Zirkulation, Material und Ihr Gefühl an. Gönnen Sie sich eine hochwertige, kuschelige Umgebung, schließlich verbringen Sie etwa ein Drittel Ihres Lebens unter einer Bettdecke.

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