Die richtige Position für eine gesunde und entspannte Nachtruhe 25 November 2020

Schlafende FrauWie man sich bettet, so liegt man. Das gilt nicht nur für den Kauf der Matratze, sondern vor allem in Bezug auf die richtige Schlafposition. Die meisten Menschen schlafen auf dem Rücken, während die Bauchlage nur von den Wenigsten als bequem empfunden wird. Andere empfinden die Seitenlage oder die Embryolage am bequemsten. Doch wie schläft es sich am besten?

Verschiedene Liegepositionen im Überblick

Die Rückenlage entspannt und beugt Rückenleiden vor

Wer unter Rückenschmerzen leidet, schläft auf einer guten Matratze in Rückenlage am besten. Hier sollte man darauf achten, dass das Kopfkissen weder zu hoch noch zu flach ist. Um die natürliche S-Form der Wirbelsäule zu unterstützen, kann ein Nackenkissen für mehr Bequemlichkeit sorgen. Diese beliebte und bequeme Position hat allerdings einen Nachteil für Schnarcher und deren Schlafpartner, da in der Rückenlage am häufigsten und am lautesten geschnarcht wird. Dennoch ist es eine sehr bequeme Einschlafposition.

Seitenschläfer lieben es bequem

Ob rechts oder links – die Seitenlage erfreut sich bei den meisten Schläfern großer Beliebtheit. Auch hier ist ein niedriges Kopfkissen bestens geeignet und sorgt dafür, dass man entspannt und mit entlasteter Wirbelsäule schläft. Punktelastische Matratzen sind für Seitenschläfer am besten geeignet, da die Schulter einsinkt und sich keine Hohlräume im Hüftbereich bilden können. Auch das Schnarchen nimmt in der Seitenlage ab. Wer allerdings unter Sodbrennen leidet, sollte aufgrund der anatomischen Position des Magens lieber links als rechts liegen.

Die Bauchlage eignet sich nicht für die ganze Nacht

Viele Schnarcher bevorzugen die Bauchlage, da der Unterkiefer in dieser Position nicht zurückklappen kann. Für die Wirbelsäule ist der Schlaf auf dem Bauch aber nicht erholsam. Der abgeflachte Rücken und der darauf basierende Druck auf die Gelenke und Muskeln führt dazu, dass es zu Taubheitsgefühlen in den Gliedmaßen kommen kann. Auch Nackenschmerzen sind in dieser Position keine Seltenheit, selbst wenn der Kopf zur Seite gedreht und auf einem flachen Kissen gebettet wird. In den meisten Fällen wacht man mit einem eingeschlafenen Arm auf und legt sich automatisch auf die Seite.

Geborgenheit in der Embryonallage

Eingerollt auf der Seite liegend schlafen viele Menschen besonders gut und schnell ein. Doch werden die Knie zu stark angezogen oder gar mit den Armen umschlungen, schränkt diese Position die Zwerchfellatmung ein und drückt den Brustkorb zusammen. Die Wirbelsäule wird wird in der Embryonallage stark gekrümmt, wodurch es im Schlaf zu einer Überanstrengung der Bandscheiben kommen kann. Um es sich im Bett gemütlich zu machen und die Körperwärme unter der Decke zu verteilen, ist diese Position hingegen gut geeignet. Wichtig ist nur, dass man nicht die ganze Nacht mit eingerolltem Körper auf der Seite liegt.

Fazit: Der nächtliche Positionswechsel hat seine Gründe

Es gibt keine perfekte Schlafposition, die ohne Einschränkung jedermann empfohlen werden kann. Denn die unterschiedlichen Parameter der Vor- und Nachteile stehen immer im Zusammenhang damit, in welcher Lage sich der Schläfer selbst am wohlsten fühlt und entspannt aus der Nachtruhe aufwacht. Den gesündesten Schlaf haben Menschen, die den nächtlichen Positionswechsel geschehen lassen und die in ihrer favorisierten Position einschlafen.

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