Wir sind in Berlin der Betten-Fachberater rund um das Thema "Matratze"

Die Federkernmatratze

Die Federkern Matratze besteht aus einem großen Stahlfederkern. Bei dem Bonnellfederkern sind die Federn ineinander verschlungen und stellen ein federndes flächiges Nest dar. Diese Art der Federkernmatratze stellt die einfachste und preiswerteste Matratze dar, da der Federkern aus einer Linie gezogen wird und in der Regel maschinell gefertigt ist. Eine punktuelle Anpassung an unterschiedliche Körperregionen ist nur teilweise möglich, da eine belastete Feder die nächste mitzieht. Hochwertige Matratzen Systeme oder Boxspring Betten werden kaum mehr mit Bonnell- oder Endlosfederkernen gefertigt. Als Polsterabdeckung hat man früher Ross- der andere Tierhaare verwendet, aufgrund der immer stärker werdenden Allergiebelastung der Gesamtbevölkerung geht man heute bei zeitgemäßen Matratzen zu Latex- oder Kaltschaumabpolsterungen über. Der darunter befindliche Lattenrost hat hier keinen so großen Stellenwert, da er mit seinen technischen Möglichkeiten kaum punkten kann. Die einzelnen Federelemente kommen wirkungstechnisch kaum nach oben hindurch. Bei der Belüftung schneidet die Federkernmatratze allerdings überdurchschnittlich gut ab, da die im inneren gebildete Luftfeuchtigkeit sehr schnell nach außen abgegeben werden kann. Die Federkern Matratze ist immer eine recht kühle Matratze.

 

Die Luftkernmatratze

Die Luftkern Matratze ist eine relativ neue Matratzenart und lehnt sich an die Wasserkern Matratze an. Sie ist völlig steril, da sie aus Kunststoff ist, bietet aber leider garkeinen Feuchtigkeitsaustausch. Der Härtegrad ist individuell regelbar, sie bietet aber kein individuelles Aufnehmen unterschiedlicher Körperregionen.

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Die Wasserkernmatratze

Die Wasserkern Matratze besteht ähnlich wie die Luftmatratze aus einer Vinylfolie, nur eben mit Wasser gefüllt. Es gibt unterschiedliche Ausführungen der Beruhigung. Die Matratze wird in Zonen unterteilt, so das sich das Wasser langsamer in der Matratze fortbewegen kann. Die Matratze ist mit einem Heizsystem ausgestattet, welches eine individuelle Temperaturregelung möglich macht. Das Wasser sollte regelmäßig mit keimtötenden Mitteln behandelt werden. Das Wasserbett lässt eine sehr gute Anpassung an den Körperbau zu und kann zu sehr guten Druckentlastungen führen. Man muss sich aber auch über die Nachteile Gedanken machen. Die Be- und Entlüftung findet fast nicht statt, da es ein geschlossenes System ist. Es darf kein Wasser hinaus, es kommt aber auch nicht hinein. Die Statik des Fußbodens muss bei bis zu 1 to. Wasser unbedingt geprüft werden. Die Heizung verbraucht unablässig Strom, es ist immer eine Stromquelle unter dem Bett. Nicht zuletzt kann das Wasser, bei den Belastungen der darauf liegenden Person, den entstehenden Druck nicht kompensieren, sondern es verteilt sich innerhalb der Matratze. Das kann zu untypischen Liegehaltungen führen.

Die Viskoelastische Matratze

Die viskoelastische Matratze ist eine Schaummatratze, die eine temperaturgeregelte Zeitverzögerung in der Rückstellung besitzt. Diese Matratze kann ihr Potential nur bei idealen Raumbedingungen nutzen. Wenn man in den kühleren Monaten gerne mit leicht geöffneten Fenstern bei 16° bis 19° schläft, ist die Matratze sehr fest und unflexibel. Erst durch Körperwärme wird sie dann geschmeidig, bei erneutem umdrehen ist sie wieder kalt und sehr fest. In den heißen Sommermonaten ist die Matratze oft zu weich. Die Belüftung ist auch als schwierig zu betrachten, da aufgrund des sehr hohen Raumgewichtes von bis zu 85kg/m3 das Material sehr dicht ist und die Feuchtigkeit nur sehr langsam durch den Schaum entweichen kann. Ferner befindet sich meist eine vollflächige Verklebungsschicht in der Matratze, da das viskoelastische Schaummaterial nur ca. 5-8cm dick ist und der Rest der Matratzenhöhe mit Kaltschaum aufgebaut ist.

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Die Kaltschaummatratze

Schaumstoff Matratzen hatten lange Zeit keinen guten Ruf, da sie als preiswertes Billigprodukt galten. Das hat sich aber in den letzten Jahren durch innovative Schlafsysteme völlig gewandelt. Die Kaltschaum Matratze besteht in der Regel aus PU Schaum. Wenn dieser während der Herstellung keine Reaktionswärme entstehen lässt, spricht man von Kaltschaum. Die Schaumkerne gibt es mit den unterschiedlichsten Raumgewichten, Kilogramm Schaum pro Kubikmeter. Je höher das Raumgewicht, desto dichter und haltbarer der Kaltschaum. Mit zunehmender Dichte nimmt aber die Be- und Entlüftung ab. Her gilt es die Balance zu wahren. Ein empfehlenswertes Raumgewicht liegt bei 50-60 kg/m3. Wenn genügend Luftzirkulationszonen eingebaut sind, steht der Belüftung in der Regel nichts im Wege. Es gibt die Kaltschaum Matratzen in unterschiedlichen Härtegraden, was aber nichts mit dem Raumgewicht zu tun hat. Da diese seitens der Hersteller unterschiedlich ausfallen, muss man hier eine Auswahl immer subjektiv treffen, am besten im gut sortierten Fachhandel. Die Unterfederung hat bei den Kaltschaum Matratzen eine sehr wichtige Funktion, die Beweglichkeit von Leisten oder Flügeln scheint durch die Matratze hindurch und arbeitet mit ihr Hand in Hand, um ein druckentlastendes Schlafen möglich zu machen. Die Kaltschaum Matratze eignet sich bestens für Sitzrahmen oder motorisch verstellbare Unterfederungen. Die Bezüge sind der Regel abnehmbar und oft auch waschbar. Für Allergiker sehr gut geeignet.

Die Naturmatratze

Natur Matratzen bestehen ausschließlich aus Materialien, die natürlich sind, wie Hanf, Kokosfasern, Seegras, Jute und Tierhaare (z.B. Rosshaar). Da genannte Naturmaterialien keinen natürlichen Federweg besitzen, besteht nach kurzer Zeit die Gefahr der Kuhlenbildung. Dies wird vermieden, indem man die die Materialien zu festen Platten presst. Dadurch entstehen meist recht feste Matratzen, eine Anpassung an den Körper und eine Druckentlastung wie bei modernen Schlafsystemen gibt es nur sehr selten. Das Risiko der allergenen Belastung ist relativ hoch, da Milben und Pilze dort einen geeigneten Nährboden vorfinden.

Die Latexmatratze

Die Latex Matratze besteht zu einem gewissen Teil aus Gummi, hergestellt aus der Milch des Gummibaumes. Latexmatratzen können aber auch synthetisch hergestellt werden, aus Erdöl-Raffinerieprodukten. Der Naturlatex besteht nicht zu 100% aus Natur. Auch ihm werden Zusatzstoffe wie Konservierungsstoffe, Schäumungs-, Vulkanisierungs- und Alterungsschutzmittel zugeführt. Das höchste Mischungsverhältniss liegt bei ca. 70% und wird als Talalaylatex bezeichnet.

Die Latexmatratze ist die qualitativ hochwertigste Schaummatratze, sie weist eine wesentlich anpassungsfähigere Oberfläche auf und hat aufgrund ihrer hohen Raumdichte eine lange Haltbarkeit, ist aber auch schwerer als herkömmlicher Schaum. Die Punktelastizität ist deutlich höher, Lattenrostsysteme sind sehr gut mit Latexmatratzen zu kombinieren, da durch das Einsinkverhalten der Latexmatratze die Funktionsmöglichkeiten der Unterfederung zum Tragen kommt.

Die Taschenfederkernmatratze

Die Taschenfederkern Matratze ist die Krönung der Matratzenherstellung. Je nach Qualität werden 300 bis 1.000 Stk. einzelne Federn pro Liegefläche in Stoffhüllen eingenäht. Die Punktelastizität ist nahezu perfekt, einhergehend mit einer funktionierenden Belüftung, da der Taschenfederkern von Luft umspült wird. Hochwertigste Taschenfederkernmatratzen sind aus 9-Gang Federn hergestellt, diese haben einen noch längeren Weg zur Verfügung, können noch ausbalancierter auf unterschiedliche Körperzonen reagieren. Taschenfedern sollten generell vom Hersteller vergütet werden, da die Federn während des Herstellungsverfahrens immer leicht beschädigt werden. Bei der Windung der einzelnen Feder wird der Stahldraht im Innenradius gestaucht und im Außenradius überdehnt. Diese leichte Beschädigung, die die Rücksprungkraft der Feder beeinträchtigen kann, wird durch eine thermische Vergütung rückgängig gemacht. Durch Erhitzung der Feder wird die molekulare Struktur geordnet, die Taschenfeder hat wieder ihre ursprüngliche Elastizität. Polsterabdeckungen werden aus Naturlatex oder Kaltschaum in Verbindung mit Schafschurwolle, Cashmere und Baumwolle dargestellt. Hochwertigste Taschenfederkernmatratzen werden in den Abpolsterungen nicht geklebt, es werden alle Polsterlagen mit sehr langen speziellen Polster-Nadeln vernäht und zusätzlich indirekt blindgeheftet. Dadurch kann die Matratze ungehindert verbrauchte Luft abgeben.

 

Härtegrade

Alle beschriebenen Matratzentypen gibt es in unterschiedlichen Härtegraden die auf Körpergewichte bestimmt sind. Da alle Hersteller ihre Härtegradangaben nach eigenen unterschiedlichen Regularien festlegen, stimmen diese also nicht herstellerübergreifend überein. Hier sollte der Endverbraucher vor Ort im Bettenfachgeschäft mit kundiger Beratung den für ihn passenden Härtegrad ermitteln.

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